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Aktuelles

Rückblick Saison 2011

Einige Zeit nach Ende der Saison wollen wir einen Rückblick auf die erste gemeinsame Saison geben.

Unser Start in die Saison bzw. die Vorbereitung konnte leider nicht wie geplant stattfinden, da ich mir Anfang März einen Ermüdungsbruch im Fuß zuzog und somit bis Mai ausfiel. Jule trainierte fleißig alleine und ich versuchte das alles zu trainieren, was mit einem „Astronautenschuh“ am Fuß so möglich war. Demzufolge brauchten wir dann auch ein paar Turniere zum „Reinkommen“, zum einen als Team und auch ich, so völlig aus der Kalten ohne normales Training. Doch bereits beim dritten Turnier gelang uns der große Coup. Auf Norderney konnten wir unseren gemeinsamen und auch jeweils persönlich ersten Cup gewinnen und das war dann auch gleich noch ein Supercup.

Darauf folgten viele Turniere und Reisen unter anderem nach Bulgarien, Korea und Polen. Während die „Großen“ um die Olympiaqualifikation kämpften, bauten wir unser internationales Punktekonto auf den kleinen internationalen Turnieren weiter aus. Nicht zu vergessen ist der abgebrochene Cup in St. Peter-Ording, bei dem wir uns bereits eine gute Ausgangsposition erspielt hatten, welcher aber wegen überschwemmter Spielfelder nicht zu Ende gespielt werden konnte.

Wir bestätigten unsere gute Form mit einem weiteren Cup-Sieg in Leipzig, nach einem sehr spannenden Finale, und einer Silbermedaille beim CEV-Satellite in Liechtenstein. Der Höhepunkt des Sommers war die Universiade in China.

Die University World Games sind aufgebaut wie die Olympischen Spiele und es war wirklich unglaublich, was die Chinesen wieder einmal auf die Beine gestellt hatten. Hervorzuheben war die unglaubliche Organisation mit tausenden freiwilligen Helfern die dich freundlich auf Schritt und Tritt verfolgten. Dass Quantität nicht gleich Qualität ist, haben wir aber auch häufig zu spüren bekommen, dennoch war alles sehr beeindruckend, wie wir bereits berichteten. Die äußerlichen Bedingungen in Shenzhen waren extrem und leider, hatte ich große Probleme mit dem Essen dort, was den Wettkampf nicht unbedingt erleichterte. Am Ende belegten wir einen 9. Platz, wobei wir sicher noch etwas weiter vorne hätten landen können, wenn wir nicht ausgerechnet auf unsere Freundinnen und späteren Siegerinnen Karla Borger und Britta Büthe gestoßen wären.

Kurz nach unserer Rückkehr aus China standen die Deutschen Meisterschaften auf dem Programm. Leider entsprach der 9. Platz nicht ganz unseren Vorstellungen, dennoch können wir auf eine gelungene erste gemeinsame Saison zurückblicken und freuen uns auf die nächste Saison und einer hoffentlich verletzungsfreien Vorbereitung.

Eure Tori

 


 

18.07.2011

Zweiter Tuniersieg in Leipzig

Bei Smart Beach Cup in Leipzig konnten wir gestern unseren zweiten gemeinsamen Turniersieg feiern. Nach dem durchwachsenen Auftritt in Heidelberg letzte Woche haben wir uns vorgenommen mehr Stabilität in unser Spiel zu bringen. Auch wie letzte Woche gab es in Leipzig wieder nur ein zwölfer Hauptfeld für die Frauen, so dass wir nochmals die Chance hatten mit einem Sieg direkt ins Viertelfinale einzuziehen. Diesmal gelang uns der Auftakt besser.

Gegen das Team Müller/Rau-Schmeckenbecher siegten wir 2:0 (21:17, 21:12). Doch schon unsere nächsten Gegner Hüttermann/Schmumacher sollten uns mehr fordern. Wieder schlichen sich zu viele Fehler und Ungenauigkeiten in unser Spiel ein. Wir verloren 0:2 (19:21,15:21) und verpassten so den direkten Einzug ins Halbfinale. Doch vielleicht war das auch nicht weiter schlimm. Wir nutzen am Sonntagmorgen unsere zweite Chance gegen Bank/Walkenhorst (2:0, 21:16,21:19) und hatten so schon ein Spiel hinter uns um bereits aktiviert das Halbfinale gegen Culav/Schillerwein zu bestreiten. Auch hier zeigten wir meist ein sehr gutes Spiel mit kleinen Schwächephasen und gewannen 2:1 (21:15, 18:21, 15:8). Damit war der zweite Finaleinzug nach Norderney perfekt. Wir freuten uns auf das Finale. Gegen das neu formierte Team Lehmann/Zautys, welches letzte Woche in Heidelberg gewonnen hatte, hatten wir bis jetzt noch nicht gespielt.

Pünktlich zum Finale setzte leider der Regen ein, was die Zuschauer in Leipzig aber nicht davon abhielt weiter Stimmung zu machen und das Spiel zu genießen. Wir starten gleich gut in den ersten Satz und bauten uns einen komfortablen Punktevorsprung auf den wir bis zum Satzende nicht mehr schrumpfen ließen. Im zweiten Satz drehten unsere Kontrahenten auf, produzierten weniger eigene Fehler und verteidigten auch besser. Wir hatten dagegen ein paar Schwierigkeiten im Angriff, so das der zweite Satz an Lehmann/Zautys ging. Der entscheidende Tie-Break gestaltete sich bis zum Ende offen. Auf beiden Seiten wurden nun gute und spektakuläre Abwehraktionen gezeigt. Wir gingen schließlich 14:13 in Führung und wehrten in Folge auch gleich drei Mal zum Matchball ab. Die dritte Chance konnten wir nutzen und damit schließlich 2:1 (21:15,17:21,17:15) gewinnen.

Wir freuen uns über das erfolgreiche Wochenende und möchten uns besonders bei den Fans vor Ort bedanken, die uns in den engen Situationen lautstark unterstützten und dem Regen trotzten.

Lange Zeit zum Feiern bleibt uns auch dieses Mal nicht, denn bereits in ein paar Stunden sind wir auf dem Weg zum Cev Masters nach Polen.

Eure Jule & Tori

 


 

21.04.2011

Verletzung bei Victoria Bieneck

Victoria muss seit 6 Woche einen Gipsschuh tragen, Sie hat sich ein Ermüdungsbruch im Fuß zugezogen. Demnach konnte Sie leider nicht mit und Trainingslager nach Fuerte Ventura fliegen, sodass jule Großner alleine gefahren ist. Inzwischen hat Tori den Schuh zum Glück los und kann in der nächsten Woche wieder anfangen langsam sich sportlich zu betätigen. Jule wird am Wochenende nach Ostern ein A-Top-Turnier in Hannover noch mit einer anderen Partnerin spielen.

Das erste gemeinsame Turnier werden die Beiden am 14./15.04. in Heidelberg spielen, wovor Sie eine Woche in Stuttgart mit Ihrem zuständigen Bundestrainer, Jörg Ahmann, trainieren werden.

Wenn die Heilung weiter so verläuft, dann ist alles im Rahmen und unser Frauen Beachvolleyballteam ist zum ersten Cup in Münster wieder komplett und topfit.